Freitag, 21. März 2014

Männe ist mit Luisa am 20. März ins KH, es soll ein MRT und eine Magenspiegelung gemacht werden. Unter Vollnarkose wird Liese zum MRT gefahren, für den Zeitraum der Untersuchungen werden ca. 1 ½ bis 2 Stunden eingeplant. Nach einer Viertelstunde bekommt Männe den Anruf, er soll möglichst schnell auf die Kinderstation kommen. Dort wartet schon der Chefarzt und Oberarzt mit ernsten Gesichtern. Diagnose Hirntumor. Der Tumor liegt hinter der Stirn auf Höhe Sehnerv, Hirnanhangsdrüse und Hippothalamus und scheint das Wachstumszentrum zu blockieren. Für uns bricht alles zusammen. Unsere kleine Liese.... Nichtmal die Ärzte haben mit dieser Diagnose gerechnet. Nun folgen die Gespräche mit den Ärzten, sie haben bereits einen Verdacht, um welche Art von Tumor es sich handeln könnte. Aber dieser wird uns nicht mitgeteilt, sie wollen sichergehen, die Untersuchungen werden aber speziell auch darauf ausgerichtet. Nun folgt ein Standard-Untersuchungsprogramm, was erfolgen muss bei Tumorerkennung. Die OP soll am Donnerstag oder Freitag stattfinden. Beide dürfen am Spätnachmittag nach hause.

Wir haben entschieden, egal wie das Wetter ist, dass wir am Samstag einen schönen Ausflug machen. Und so sind wir am Samstag Vormittag Richtung Bärenwald bei Röbel gestartet und haben anschließend eine große Runde am Plauener See gedreht mit Picknick. Einer unser erstmal letzten Familienausflüge für die nächste Zeit. 


Abends habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und ihr eine kleine Tasche genäht, in dem sie ihr Spielzeug im KH rumtragen kann und ein großes Herz zum Anhängen an das Bett. Wir nehmen alle Sachen, die sie sonst auch zu Hause hat, mit, damit sie sich wohlfühlt.

Am Sonntag ist Männe dann mit ihr ins KH, gegen 17:00 Uhr sollten sie schon da sein. Und es wurde gleich eine HNO Untersuchung durchgeführt. Alles in Ordnung, keine feststellbare Verknüpfung mit dem Tumor.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen